Sonntag, 20. Januar 2013
Kristine Gasbarre "Liebe ist nichts für Feiglinge"


Kristine, eine 28jährige junge Amerikanerin, recht erfolgreich im Berufsleben ist die Protagonistin dieses Romans. Leider klappt es bei ihr in der Liebe nicht. Sie findet einfach nicht den richtigen Mann für sich. Lernt immer nur Männer kennen, die nur Sex wollen oder eine unverbindliche Affäre mit ihr. Dabei sieht sie in ihrem Umfeld, dass es funktionieren kann. Ihre Großmutter und ihr Großvater sind seit 60 Jahren miteinander verheiratet. Als der Großvater stirbt, kommt Kristine wieder nach Hause zurück und kümmert sich um die verwitwete Großmutter. Sie führt viele tiefgründige Gespräche mit ihr. Dabei bekommt sie einige Antworten auf offene Fragen. Sie erfährt, was sie bisher alles verkehrt gemacht hat im Umgang mit den Männern. Und dann kommt er, Chris. Ist er der richtige Mann für sie? Das etwas unscheinbare Cover des Buches passt ganz gut zum Thema. Sehr passend fand ich die Applikationen auf dem Buchschnitt. Leider werden sie versteckt, wenn man das Buch ins Regal stellt. Der Autorin gelingt es super gut, gleichzeitig tiefsinnig aber auch unterhaltsam zu schreiben. Beim Lesen war ich schon immer sehr gespannt wie es weiter geht. Was mir wieder klar geworden ist, durch Lesen dieses Buches, das man durchaus mal den Älteren zuhören sollte, da sie doch einige nützliche Tipps geben können. Der erste Eindruck des Buches ließ mich befürchten, dass es sich wieder einmal um einen dieser schnulzigen Liebesromane handelt. Aber beim Lesen wurde ich eines besseren belehrt. Es ist der etwas andere Liebesroman. Es geht nicht darum, sich ständig zu sagen, dass man sich liebt und man muss auch nicht ständig zusammen sein. Liebe muss einfach passen, egal wie weit weg der andere ist oder wieviel Zeit man füreinander hat. Wenn die Liebe stark genug ist, kann einen nichts auseinander bringen. Es ist ein sehr unterhaltsamer und humorvoller Frauenroman.